Als kleines Mädchen, habe ich immer begeistert den Märchen die mir meine Großmutter vorgelesen hat,gelauscht...Wollte selber eine Prinzessin sein und dem kindsein entfliehen .Ein bin ein Märchenfan und liebe es romantisch.Aschenbrödel und Dornrößchen sind meine Lieblingsmärchen..Mein Stil ist sehr geprägt von Fantasie, Kreativität.Man kann sich zu jedem Bild eine Geschichte ausdenken und träumen...Wenn du so etwas, mal machen möchtest dann komm mit deinen Ideen zu mir.Oder wir entwickeln eine Bildidee & Umsetzung zusammen.

                                 Zwei Herzen....einfach märchenhaft!


Es war einmal ein dunkles Königreich, ganz weit im Norden Irlands gelegen.....Ein Land mit Gebirgen,wilden Klippen und dunklen Wäldern.In einer dunklen Epoche voll Traurigkeit,Verzweifelung und Märchenhaften Wesen. Zauberei,Sagen und Mythen............

Lebte ein Königspaar jahrelang ohne Kinder.Kinderlos schienen sie zu bleiben,es sollte ihnen wohl nicht vergönnt sein, einen Thronfolger zu bekommen.

Viele Schlachten wurden geschlagen,tapfere Männer mussten auf den Schlachtfeldern von Monnegärn sterben.

Kinder die ihre Eltern verloren,mussten als Waisen leben in Armut ,manche starben.

Der König und seine Frau fassten den Beschluss eines dieser Kinder zu adoptieren,sie sollte sein wie sie.

Schwarze Haare,weiße Haut,dunkle Augen und großgewachsen.In Kampf und Zauberkunde ausgebildet und ihnen wenn die Zeit gekommen war Enkel schenken.

Nur kam es ganz anders.....

Aluana so hieß sie ....mit zehn Jahren ,war sie schon so schön,schwarze Haare,dunkle Augen und ein Wesen so zart und mit so viel Grazie.Nur war sie sehr eitel,eingebildet und von sich  überzeugt.ihr Herz schien kalt und sie hat nie Freude an irgendetwas...

Als sie erfuhr, das wie durch ein Wunder, die Königin,doch ein eigenes Kind in sich trug.War sie gleichgültig und hasste das Baby bevor es überhaupt geboren wurde.

Kurz bevor das Baby geboren wurde,fiel ihr geliebter Mann vor den Toren von Monnegärn. Sie erlitt einen Schock,voll Kummer und Verzweiflung starb sie ein paar Monate nach  der Geburt ihrer kleinen Tochter Leeía..

Sie wollte ihre kleine Tochter nicht anschauen,sie nicht stillen.Weder ihre wunderschönen blauen Augen sehen, noch ihre goldblonden Löckchen.Sie gab ihr, noch nicht mal einen Namen. Aluana hasste Leeía weil sie ihr, die Schuld an Vaters und Mutters Tod gab.

Die Amme gab ihr den Namen Leeia. Und liebte sie, wie ihr eigenes Kind.Ihre große Schwester Aluana bestieg den Thron nach dem Tod der Mutter.Nur von Männern, wollte sie nichts wissen. Ihre Eitelkeit und Intelligenz ,wollte sie nicht an einen Barbaren verschwenden.Sie war verschlossen,selbstverliebt und stand stundenlang vor ihren Spiegeln.Aluana hielt es nicht für nötig ,sich um ihre zehn Jahre jüngere Halbschwester zu kümmern. Leeia wuchs zu einer Schönheit heran.Ihre Amme musste an ihrem 15 Geburtstag die Burg verlassen.Sie schenkte ihr eine Kette mit einem kleinen silbernen Schlüssel daran, er solle sie vor dem Bösen beschützen und sie sollte immer an die Liebe und das Gute im Menschen glauben.Sie liebte ihre große Schwester trotz allem sehr,auch wenn sie,sie kaum kannte. Leeía schlich ihr immer hinter her, wenn sie in den Wald hinaus ging und in ein kleines Holzhäuschen ganz abgeschieden.....Versuchte sie durch die morschen Bretter zu lugen um zu sehen was Aluana dort tat.

 

 


Leeía war oft einsam und mit ihrem Schmerz allein. Sie schlief allein,aß allein und doch war sie weltoffen, aufgeweckt und fröhlich.Nie entdeckte sie, was Aluana tat.Aber sie wollte wissen was ihre Halbschwester dort machte.Eines Tages kurz vor ihrem 18.Geburtstag die Sonne durchflutete das Tal von Monnegärn. Und der Wind wehte durch Leeías weißblondes Haar.Ging sie wieder zur Holzhütte.Am Meer und den Klippen entlang....


Leeía sah Aluana ,wie sie in die Sonne sah und ihren Spiegel bei sich trug.Den sie nie, aus den Augen ließ.Ihre Eitelkeit und ihre Schönheit ließen in Ihrem Herzen kein Platz für Liebe.Schon lange nicht für ihre verhasste,kleine Halbschwester. Die ihr vielleicht bald den Thron entreißen würde.Sie hatte sich insgeheim, schon einen Plan zurecht gelegt.Einen giftigen Trank ,der ihr schnell und schmerzfrei das Leben nehmen sollte.Und keiner würde sie vermissen,da sie keine Rolle am Hofe zu spielen hatte, auch noch, nicht in die irische Gesellschaft eingeführt war.Also mixte sie in einer der langen,dunklen irischen Nächte den Trank.Der ihr, ihr wunderschönes Leben aushauchen sollte.Kalt war es ,der Wind war eisig und durch den Vollmond war es so Tag hell,das man kein Feuer in den Laternen zu machen brauchte.Im Morgengrauen würde sie unbeobachtet, wieder (mit dem Trank) in die Burg zurück kehren zu können..Und ihn ihr ,zu ihrem Morgenmahl ins Essen zu mischen.

 


Leeia hatte wie eine Eingebung, an diesem Morgen wurde sie, von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und musste sofort hinaus,schauen ob sie ihre Schwester die Königin antraf.Sie wollte mit ihr sprechen.Bald war sie volljährig und sollte in die Gesellschaft eingeführt werden.Sie war so aufgeregt und hoffnungsvoll.Aber das Gemach der Königin war kalt und unberührt,als wenn Aluana gar nicht dort genächtigt hatte.So zog sich schnell ihr Gewand über und nahm sich, noch eine Laterne mit,falls es im Wald noch dunkler war.Aber die Sonne ging schon am Himmel auf.Nur durch die Burg brauchte sie, noch die Flamme um den Weg unerkannt hinaus zu finden.


Leeia liebte die Natur,den Wind in ihren Haaren und den Tau an den nackten Füßen.Sie hatte durch ihren Schlüssel erkannt das sie das Leben selber wahr.Heilen und verblühtes......wieder blühen lassen.Auf wundersame Weise, konnte sie Tiere die miteinander kämpften,besänftigen ihre Sprache sprechen.Und sie verstehen.....Und diesen Morgen hörte sie eine Stimme, die immer wieder melodisch klang:" Nimm dich in Acht und gehe zurück...."

Aber ernst, nahm Leeia das nicht, sicherlich eine Waldelfe die ihr einen Streich spielen wollte.

Sie ging in Richtung der alten, zerbarstenen Waldhütte.Und da stand sie....ihre Halbschwester. Aluana.....

Sie hatte etwas in der Hand es glitzerte im Sonnenlicht,sie fuchtelte wilde Bewegungen in die Luft,als wenn sie zauberte. Leeia erhaschte ein paar Blicke auf die Königin, die versunken in sich und was sie dort tat war. In einer Sprache die sie noch nie gehört hatte sprach Aluana einen Zauberspruch....Nur konnte Leeia nichts damit anfangen.Wolken zogen auf,brauten sich in der Ferne zu einer Formation zusammen...


Plötzlich knackte es und ein trockener Ast zerbrach.Es waren Sekunden und Aluana entdeckte Leeia sofort.

Sie stand da wie angewurzelt.Konnte sich nicht bewegen.

Nun musste die Königin ihren bösen Plan sofort umsetzen.Hier im Wald an Ort und Stelle.Sie befahl der jüngeren Schwester zu ihr zu kommen,harsch und in einem Befehlston der Leeia erschauern ließ.Ihr war klar,das die Königin nichts gutes im Sinn hatte.


Aluana befahl ihrer Halbschwester auf der Stelle den Trank aus dem Fläschchen zu trinken. Leeia weigerte sich.Aber zum weglaufen war sie nicht im Stande.Wie gefesselt hockte sie am Waldboden....

Wieder schrie sie die Königin fast an ,sie soll endlich das Fläschchen an sich nehmen.



Aber was Königin Aluana nicht wusste,der giftige Trank löste sich in naher Gegenwart des silbernen Schlüssel förmlich auf....Als sie dieses bemerkte,war sie wütend.Und schrie und tobte...Leeia war nun plötzlich klar,das ihre Schwester sie vergiften wollte.Mit Tränen in den Augen lief sie los,in Richtung Moor.Der Wind peitschte ihr ins Gesicht und ihre Brust schnürte ihr die Luft ab.Zog sich so eng um ihr Herz, es tat weh und sie rannte und rannte.bis sie völlig fertig war. Ihre hellblondes Haar verfing sich immer wieder in den dornigen Ästen der kargen, kaputten toten Bäume.


Es fing an zu schneien,und je näher sie dem Gebirge kam wurde der Wind unerträglich.Sie kauerte sich in einen kleinen Felsspalt.Sie fror und war so einsam wie nie zuvor in ihrem kurzen Leben. Aluana hatte ihr wahres Gesicht gezeigt,ihr gesagt wie sehr sie,sie hasse und verfluche.Ihr den Tod wünschte.Und Leeia hatte nur einen Gedanken und ein Gefühl in ihrem Herzen....Wärme und Liebe.Und das sie ihre Halbschwester,so sehr sie es auch versuchte nicht hassen konnte.

Aluana verspürte nicht Genugtuung und Freude darüber was passiert war.Nein sie hatte darüber nach gedacht,warum sie ihre kleine Schwester so sehr hasste.Wie konnte eigentlich dieses kleine Mädchen,je etwas an der Situation ändern.Weder der Tod des Vaters, noch der Tod der Mutter, war von ihr verschuldet.

Nun kam ein dumpfer Schmerz aus ihrer Brust,den sie noch nie im Leben verspürt hatte.Sie sank in sich zusammen.



Sie vernahm die Geräusche die. die Wellen machten ,die an die Klippen schlugen. Das hohle Gelächter des Windes,der sich an ihrem Anblickes weidete....Zu spät erkannte sie, das sie tief in ihrem kalten Herzen doch ein wenig Liebe trug.

Liebe die unbewusst ihrer schönen,kleinen Halbschwester galt.

Jetzt hatte sie, Leeia fortlaufen lassen,in diesem Unwetter was aufzog.Es waren Stunden vergangen und Aluana war starr vor Kälte und den Gefühlen die sie auf einmal hatte.Immer hatte sie gedacht, diese unmenschlichen Gefühle wie Liebe und Zuneigung nicht zu verspüren.Was war mit ihr geschehen???

Es fing an zu schneien und ihr Leben und die Momente darin,liefen in Sekundenschnelle an ihr vorbei.Der lange, blutige Krieg,die sterbenden, blutverschmierten Menschen, ihre Eltern die verbrannten in ihrer Hütte aus Lehm und Stroh.Und die Königin,die sich so sehr ein Baby wünschte und sie gefunden hatte.Der Tod des Ziehvaters,die Geburt von Leeia.....der Hass für das Leben und der Tod der Mutter.Die ihr so viel beigebracht hatte.Aber Aluana ihr aus Eitelkeit und falschen Stolz nie sagen konnte wie sehr sie,sie liebte und verehrte.

Nun war sie dabei das letzte zu verlieren,was sie in ihrem armseeligen Leben als Königin noch hatte.Ihre Schwester die liebreizende Leeia. Die zu allen, so gut war und doch nur, von ihr  der Königin beachtet werden wollte und vor allem geliebt.....Sie (Leeia)war die wahre Königin und ihr allein, stand der Titel zu und die Liebe ihres Volkes,die Aluana nie annehmen konnte.

Jahrhunderte später erzählte man noch, die alten Geschichten über die beiden Prinzessinnen ,ihre Schicksale.Die Prinzessin die ,die Krone trug und kalt und herzlos war.Ihre kleine Schwester umbrachte und man sie niemals fand.Die Königin ertrug ihr Leid nicht und das sie, die Prinzessin vertrieben hatte.In die Einsamkeit getrieben,von niemanden geliebt.Bei einem Unwetter erfroren mit nicht mal 18 Jahren.Die Königin stürzte sich aus Hass gegen sich und dem, was sie getan hatte,von den Klippen von Monnegärn.

The End